Das Bildnis des Dorian G.

Roman#011DasBildnisdesDorianG… „Elisabeth fühlte sich ihm seltsam nahe, seelenverwandt. Sie ertappte sich dabei, wie sie sein Gesicht genauer studierte als seine Bilder und darauf wartete, dass er ihr wieder seine Hand auf den Arm legte. Sie spürte durch ihn eine unsichtbare Verbindung zu diesem Porträt, als sei es in ihm lebendig geworden. „Warum ist dir dieses Bild so wichtig?“ Elisabeth zuckte zusammen. Konnte Florian Gedanken lesen? „Ich kannte mal einen wie dich“, erzählte sie stockend. „Dorian war meine große Liebe. Er ging damals nach dem Studium nach Frankreich.“ Sie schluckte. „Seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen.“ …