Ein Mann für alle (Un)Fälle

Roman#024EinMannfueralleUnfaelleSarah war gespannt, was dieser Unglückswurm noch so alles anstellen würde. Während der Mann mühsam sein vollgepfropftes Auto entlud, bog sie um die Ecke zum Weihnachtsmarkt ein und kam kurz darauf mit zwei Bechern Glühwein zurück. Ohne Umstände ging sie auf ihn zu und hielt ihm von hinten das duftende Getränk unter die Nase. „Hier, stärken Sie sich erst Mal“, sagte sie forsch. „Übrigens, ich bis Sarah.“ Vor lauter Schreck hätte der Mann beinahe wieder eine Kiste fallenlassen. Durch die vom Glühwein beschlagenen Brillengläser hindurch zwinkerte er unsicher zu Sarah. „Ich bin Michael“, meinte er irritiert. „Haben Sie mich etwa verfolgt?“ Sarah musste lachen. „Das war kein Kunststück. Sie unterhalten ja die ganze Stadt. Vorsicht – hier in Berlin könnte man denken, Sie machen eine Performance und keinen Umzug.“ …