Ein Traum von einem Mann

Roman#052EinTraumvoneinemMann… „Spät am Abend saß Ellen wieder auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers. Das leichte Nachthemd, das sie nach dem Duschen trug, bauschte sich unmerklich mit jedem Windhauch. Mit müden Augen blickte sie in den Himmel und wünschte sich eine Sternschnuppe. Da unterbrach ein vorsichtiges Klopfen die wohltuende Stille. Verdrossen öffnete sie die Tür. Tatsächlich, es war Björn. Sie war in der richtigen Stimmung, ihm eine gehörige Abfuhr zu erteilen. Doch statt des blasierten Yuppies, der sie im Büro wie Luft behandelt hatte, war er wieder der nette junge Mann von nebenan, der sie entwaffnend anlächelte. Seine verträumten blauen Augen schienen um Verzeihung zu bitten.“ …