Erdbeeren zum Frühstück

Roman#007ErdbeerenzumFruehstueck… „Da fuhr ein Windstoß in ihre blonden Locken und löste ihr ein paar Strähnen, die sie vergeblich wieder einzufangen versuchte. Im selben Moment prasselten die ersten schweren Regentropfen auf sie ein. Seufzend zog sie sich ins Foyer zurück. So sehr sie dieses alte Chalet auch mochte, das Georg ihr überlassen hatte – an Tagen wie diesen verspürte sie hier ihre Einsamkeit umso erdrückender. Jede Nische, jede Stufe in diesem Haus erinnerte sie an ihn. Sie liebte und sie hasste es dafür. Er war gegangen, weil er die Stille am Meer nicht ausgehalten hatte. „Hier fühle ich mich wie ein Verbannter. Versteh doch“, hatte er sie flehentlich beschworen. Sie aber hatte nur eines aus seinen Worten herausgehört: Er wollte sie verlassen.“ …