Frühstück in Paris

Roman#013FruehstueckinParis… „Stumm stand er neben ihr in der fremden Wohnung. Er war überwältigt von dieser Frau, die an einem einzigen Tag sein Leben so durcheinander gewirbelt hatte. Sehnsuchtsvoll vergrub er sein Gesicht in ihren Haaren, die nach Sommer und Vanille rochen. Tanja lehnte ihren Kopf an seine Stirn, und beide blieben minutenlang stehen, ohne ein Wort zu sagen. Endlich brach er das Schweigen. „Kann ich das Lied noch einmal hören?“ Tanja legte eine Platte auf. Knisternd erklang die raue Stimme von Edith Piaf im Zimmer und wehte durch die leichten Vorhänge hinaus in die Nacht.“ …