Ich kann meine Hoffnung nicht selbst aufs Schafott führen!

Schicksal#021IchkannmeineHoffnungnichtselbstaufsSchafottfuehren… „Es wurde Tag. Wehmütig streichelte ich Richards Gesicht. Die Fältchen an seinen Schläfen waren mehr geworden seit ich ihm das letzte Mal so nahe gewesen war. Vorsichtig küsste ich ihn auf die geschlossenen Augen. Es war nur ein Hauch gewesen, aber Richard räkelte sich. Er umfasste schlaftrunken mein Gesicht mit beiden Händen und lächelte zärtlich. Wir versanken in unserer Umarmung und blieben im Bett, bis es Zeit zur Abreise war. Vor der kühlen Fassade des Konferenzhotels verabschiedeten wir uns. Ein Händedruck, ein flüchtiger Kuss auf die Wange und seine winkende Hand aus dem Fenster des abfahrenden Autos – mehr blieb mir nicht von Richard. An diesem Wochenende hatte ich mit meinem eigenen Mann ein heimliches Verhältnis angefangen!“ …