Ich schieß’ dir eine Rose

Roman#040IchschiessdireineRose… „Langsam schwebte die Gondel nach oben. Die quäkende Schlagermusik wurde immer leiser, und das Licht blieb unter ihnen zurück. Sie waren dem samtenen Nachthimmel und den Sternen ganz nahe. Nadja spürte Harrys warmen Atem jetzt dicht an ihrem Ohr. „Ich habe dich so vermisst!“, gestand er mit heiserer Stimme. Bevor sie etwas sagen konnte, presste er seine Lippen auf ihren Mund. Nadja wehrte sich nicht. Bei seinem leidenschaftlichen Kuss merkte sie kaum, dass die Gondel ganz oben angehalten hatte. Die Welt lag ihnen als ein Lichtermeer zu Füßen. Doch vor Nadjas Augen verschwamm die endlose Weite. Sie sah, hörte und fühlte nur noch Harry!“ …